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Info-Netzwerk MEDIZIN 2000
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Acetylsalizylsäure /Aspirin/ASS
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Bei allen Meldungen
geht es um die Substanz ASS
= Azetylsalizylsäure die in Deutschland
von vielen Firmen in Form prinzipiell gleichwertiger Generika vertrieben
wird.
International - und auch in internationalen wissenschaftlichen
Studien - wird oft die Bezeichnung "Aspirin" verwendet, obgleich
nur selten das Produkt mit diesem geschützten Markennamen der Firma Bayer
zum Einsatz kam. Die geschilderten medizinischen Wirkungen können im Prinzip
bei allen Medikamenten beobachtet werden, die ASS in ausreichend
hoher Konzentration enthalten.
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Aspirin-Therapie
Aktuelle Daten ausgewertet: Eine Vorbeugung von Krebserkrankungen,
bzw. des ersten Herzinfarkts ( sog. Primärprophylaxe) durch die
Langzeiteinnahme von Entzündungshemmern vom Typ Aspirin ist nicht möglich. mehr lesen
Quelle: Annals of Internal Medicine
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Darmkrebs-Vorbeugung
mit Aspirin
Endlich konnte der
Beweis erbracht werden: Die Langzeiteinnahme des
weltweit beliebten
Schmerzmittels Aspirin
(ASS=Azetylsalizylsäure) senkt tatsächlich das
Risiko an einem
Darmkrebs zu erkranken.
mehr lesen
Quelle: Fachblatt The Lancet
Schmerzmittel erhöhen das Risiko für Darmblutungen
Die Langzeiteinnahme von ASS
( z.B. Aspirin) oder einem nicht-steroidalen Entzündungshemmer
erhöht wahrscheinlich das Risiko für die Entwicklung
einer Divertikulitis, bzw. dem Auftreten von Blutungen
aus diesen Divertikeln.
(Weitere Informationen WIKIPEDIA
hier)
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:
Gastroenterology.
2011 May;140(5):1427-33. Epub 2011 Feb 12
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Azetylsalizylsäure
(ASS, u.a.
Aspirin) senkt das Risiko
für
Krebstod. Immer
mehr Studien weisen darauf hin, dass der beliebte Schmerzkiller
ASS das Risiko für die unterschiedlichsten Krebserkrankungen
absenkt. Der Wirkmechanismus ist aber weiterhin unklar.
mehr
Quelle: Spiegel online
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Die Stiftung
Warentest in ihrer Zeitschrift Test zum Thema Azetylsalizylsäure.
hier
Quelle: Zeitschrift
Test
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Die Herzinfarkt-Vorbeugung
durch
Langzeiteinnahme von niedrig dosiertem ASS
(ASS = Azetylsalizylsäure, u.a. Aspirin)
lohnt sich aufgrund des deutlich erhöhten
Blutungsrisikos
offenbar nur im Rahmen der sog. "Sekundären Prävention"
- also bei Patienten, die in der Vergangenheit bereits
einen Herzfarkt
oder Schlaganfall überlebt hatten und somit ein erhöhtes
Risiko für einen Zweit-Schlaganfall oder -Herzinfarkt
haben. mehr
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Herzinfarkt-Vorbeugung:
ASS
sollte
nur von Patienten zur Vorbeugung
von Herzkrankheiten eingenommen werden, wenn diese
bereits herzkrank sind, also beispielsweise bereits
einen Herzinfarkt
hatten (sog. sekundäre Prophylaxe). Zur sog.
primären Prophylaxe des Herzinfarkts sind weder
ASS, noch Antioxydantien geeignet. Dies gilt selbst
für Hochrisiko-Patienten.
mehr
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Azetylsalizylsäure
(ASS)
senkt das Darmkrebs-Risiko:
Die
Auswertung der bisher erhobenen Daten zum Thema "Langzeiteinnahme
von ASS und Darm-Krebsrisiko?"
zeigt, dass die über 5 Jahre erfolgte Einnahme
von mindestens 300 mg
ASS pro Tag in der Lage ist, das Darmkrebs-Risiko
deutlich zu senken. Dieser Nutzeffekt wird frühestens
10 Jahre nach dem jeweiligen Studienbeginn erkennbar.
mehr
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Azetylsalizylsäure (ASS =
u.a. Aspirin) senkt das Risiko für einen Krebs der
Bauchspeicheldrüse.
Die
regelmäßige Einnahmen von Aspirin ist offenbar
in der Lage, die Häufigkeit des Vorkommens von
Bauchspeicheldrüsen-Krebs
(Pankreas Karzinom) deutlich zu vermindern.
mehr
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